Bezeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr.
Tod oder schwerste Verletzungen können die Folge sein.
Die beschriebene Gefahr vermeiden.
Bezeichnet eine gefährliche Situation.
Schwere Verletzungen und Tod können die Folge sein.
Die gefährliche Situation vermeiden.
Bezeichnet eine schädigende Situation.
Verletzungen und Sachschäden können die Folge sein.
Die schädigende Situation vermeiden.
Bezeichnet die Möglichkeit von Sachschäden und beeinträchtigen Arbeitsergebnissen sowie notwendige Zusatzinformationen, Tipps & Tricks, Empfehlungen, etc.
Bezeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr.
Tod oder schwerste Verletzungen können die Folge sein.
Die beschriebene Gefahr vermeiden.
Bezeichnet eine gefährliche Situation.
Schwere Verletzungen und Tod können die Folge sein.
Die gefährliche Situation vermeiden.
Bezeichnet eine schädigende Situation.
Verletzungen und Sachschäden können die Folge sein.
Die schädigende Situation vermeiden.
Bezeichnet die Möglichkeit von Sachschäden und beeinträchtigen Arbeitsergebnissen sowie notwendige Zusatzinformationen, Tipps & Tricks, Empfehlungen, etc.
Das sicherheitsbewusste Arbeiten des Personals ist in regelmäßigen Abständen zu überprüfen.
Vor Verlassen des Arbeitsplatzes sicherstellen, dass auch in Abwesenheit keine Personen- oder Sachschäden auftreten können.
Der vollständige Text der EU-Konformitätserklärung ist unter
https://www.fronius.com verfügbar.
Geräte mit CSA-Kennzeichnung erfüllen die Anforderungen der relevanten Normen für Kanada und USA.
Das Urheberrecht an dieser Bedienungsanleitung verbleibt beim Hersteller.
Text und Abbildungen entsprechen dem technischen Stand bei Drucklegung, Änderungen vorbehalten.
Für Verbesserungsvorschläge und Hinweise auf etwaige Unstimmigkeiten in der Bedienungsanleitung sind wir dankbar.
Das Gerät ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gefertigt.
Das Schweißgerät ist ausschließlich zum Stabelektroden- und WIG-Schweißen in Verbindung mit Fronius Komponenten bestimmt.
Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auchDas Gerät ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gefertigt.
Das Schweißgerät ist ausschließlich zum Stabelektroden- und WIG-Schweißen in Verbindung mit Fronius Komponenten bestimmt.
Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auchWICHTIG! Alle von der bestimmungsgemäßen Verwendung abweichenden Anwendungen gelten als Fehlanwendung.
Zu einer unzulässigen Fehlanwendung zählen unter anderem:In Verbindung mit dem digitalen Resonanzinverter passt ein elektronischer Regler beim Schweißen die Charakteristik des Schweißgerätes an die zu verschweißende Elektrode an. Dadurch ergeben sich hervorragende Zünd- und Schweißeigenschaften bei geringst möglichem Gewicht und kleinsten Abmessungen.
Zusätzlich verfügt das Schweißgerät über eine ‘Power Factor Correction‘, wodurch die Stromaufnahme des Schweißgerätes der sinusförmigen Netzspannung angepasst wird. Dadurch entstehen zahlreiche Vorteile für den Anwender, wie etwa:Bei Verwendung von Cellulose-Elektroden (CEL) sorgt eine eigens hierfür anwählbare Betriebsart für perfekte Schweißergebnisse.
Das WIG-Schweißen mit Berührungszünden stellt eine wesentliche Erweiterung des Einsatz- und Anwendungsgebietes dar.
In Verbindung mit dem digitalen Resonanzinverter passt ein elektronischer Regler beim Schweißen die Charakteristik des Schweißgerätes an die zu verschweißende Elektrode an. Dadurch ergeben sich hervorragende Zünd- und Schweißeigenschaften bei geringst möglichem Gewicht und kleinsten Abmessungen.
Zusätzlich verfügt das Schweißgerät über eine ‘Power Factor Correction‘, wodurch die Stromaufnahme des Schweißgerätes der sinusförmigen Netzspannung angepasst wird. Dadurch entstehen zahlreiche Vorteile für den Anwender, wie etwa:Bei Verwendung von Cellulose-Elektroden (CEL) sorgt eine eigens hierfür anwählbare Betriebsart für perfekte Schweißergebnisse.
Das WIG-Schweißen mit Berührungszünden stellt eine wesentliche Erweiterung des Einsatz- und Anwendungsgebietes dar.
Die zentrale Steuereinheit des Schweißgerätes steuert den gesamten Schweißprozess.
Während des Schweißprozesses werden laufend Istdaten gemessen, auf Veränderungen wird sofort reagiert. Regelalgorithmen sorgen dafür, dass der gewünschte Sollzustand erhalten bleibt.
Das Schweißgerät kommt in Reparatur und Instandhaltung für Produktions- und Fertigungsaufgaben zum Einsatz.
Am Gerät sind ein Leistungsschild sowie je nach Gerätevariante unterschiedliche Sicherheitssymbole angebracht.
Die Sicherheitssymbole weisen auf Gefahren im Schweißbetrieb hin, die bei Nichtbeachtung zu schweren Personen- und Sachschäden führen können.
Sicherheitssymbole am Leistungsschild: | |
Schweißen ist gefährlich. Folgende Grundvoraussetzungen müssen erfüllt sein:
| |
Beschriebene Funktionen erst anwenden, wenn folgende Dokumente vollständig gelesen und verstanden wurden:
| |
Die Schweißgeräte können mit verschiedenen Systemkomponenten und Optionen betrieben werden. Je nach Einsatzgebiet der Schweißgeräte können dadurch Abläufe optimiert, Handhabungen oder Bedienung vereinfacht werden.
ohne Abbildung:
Die Schweißgeräte können mit verschiedenen Systemkomponenten und Optionen betrieben werden. Je nach Einsatzgebiet der Schweißgeräte können dadurch Abläufe optimiert, Handhabungen oder Bedienung vereinfacht werden.
ohne Abbildung:
| Pos. | Bezeichnung |
|---|---|
| (1) | Sonderanzeigen Anzeige Punktieren leuchtet, wenn der Setup-Parameter SPt auf eine Punktierzeit eingestellt wurde Anzeige Trigger leuchtet, wenn der Setup-Parameter tri auf off eingestellt wurde Anzeige Fernbedienung leuchtet, wenn eine Fernbedienung angeschlossen ist Anzeige Pulsen leuchtet, wenn bei den Schweißparametern eine Pulsfrequenz eingestellt wurde |
| (2) | Anzeige Schweißstrom zur Anzeige des Schweißstromes für die Parameter
Vor Schweißbeginn zeigt die linke Digitalanzeige den Sollwert. Für IS zeigt die rechte Digitalanzeige zusätzlich den %-Anteil vom Schweißstrom I1. Nach Schweißbeginn zeigt die linke Digitalanzeige den aktuellen Ist-Wert des Schweißstromes. Der jeweilige Parameter im Schweißprozess wird in der Übersicht Schweißparameter (11) mittels leuchtendem Segment visualisiert |
| (3) | linke Digitalanzeige |
| (4) | Sonderanzeigen Anzeige einphasige Spannungsversorgung leuchtet bei einphasiger Spannungsversorgung des Schweißgeräts Anzeige Elektrode überlastet leuchtet bei einer Überbelastung der Wolframelektrode Weitere Informationen zur Anzeige Elektrode überlastet befinden sich im Kapitel Schweißbetrieb, Abschnitt WIG-Schweißen Anzeige HOLD bei jedem Schweißende werden die aktuellen Ist-Werte von Schweißstrom und Schweißspannung gespeichert - die Hold-Anzeige leuchtet. Die Hold-Anzeige bezieht sich auf den zuletzt erreichten Hauptstrom I1. Bei jeder weiteren Interaktion mit dem Schweißgerät erlischt die Hold Anzeige. WICHTIG! Keine Hold-Werte werden ausgegeben, wenn die Hauptstrom-Phase nie erreicht wurde. Anzeige VRD leuchtet, wenn die Sicherheitsfunktion VRD aktiv ist |
| (5) | rechte Digitalanzeige |
| (6) | Anzeige Schweißspannung leuchtet bei ausgewähltem Parameter I1 Während dem Schweißen wird an der rechten Digitalanzeige der aktuelle Ist-Wert der Schweißspannung angezeigt. Vor dem Schweißen zeigt die rechte Digitalanzeige bei angewählten Betriebsarten für das WIG-Schweißen den aktuellen Wert der Leerlaufspannung, wenn der Setup-Parameter tri auf off eingestellt ist oder bei angewählter Betriebsart Stabelektroden-Schweißen (nach einer Verzögerung von 3 Sekunden; 93 V ist ungefähr der Mittelwert der gepulsten Leerlauf-Spannung). |
| (7) | Einheitenanzeigen Anzeige SF leuchtet, wenn eine Sonderfunktion aktiviert ist Anzeige Hz leuchtet, wenn der Schweißparameter Pulsfrequenz ausgewählt wurde Anzeige s leuchtet, wenn die Parameter tup und tdown sowie folgende Setup-Parameter angewählt wurden: tAC Anzeige % leuchtet, wenn die Parameter IS und HCU angewählt wurden Anzeige mm leuchtet, wenn der Setup-Parameter ELd eingestellt wird |
| (8) | Einstellrad mit Dreh-/Drück-Funktion Zum Auswählen von Elementen, zum Einstellen von Werten und zum Scrollen in Listen |
| (9) | Taste Schweißverfahren zur Anwahl der Betriebsart Stabelektroden-Schweißen CEL-Schweißen WIG-Schweißen Bei ausgewählter Betriebsart leuchtet die jeweilige LED. |
| (10) | EasyJob-Tasten zum Speichern und Abrufen von EasyJobs Details siehe ab Seite (→). |
| (11) | Übersicht Schweißparameter Die Übersicht Schweißparameter enthält die wichtigsten Schweißparameter für den Schweißbetrieb. Die Reihenfolge der Schweißparameter ist durch eine Wäscheleinen-Struktur vorgegeben. Die Navigation innerhalb der Übersicht Schweißparameter erfolgt durch Drehen des Einstellrades. Die Übersicht Schweißparameter enthält folgende Schweißparameter: Startstrom Is für das Stabelektroden-Schweißen Hauptstrom (Schweißstrom) I1
Dynamik *) Zur Beeinflussung der Kurzschluss-Dynamik im Moment des Tropfenüberganges. 0 - 100 Werkseinstellung: 20 Pulsfrequenz Pulsfrequenz für das Elektroden- und WIG-Pulsen |
| (12) | Taste Favorit zum Speichern und Abrufen von bevorzugten Einstellungen Details siehe ab Seite (→). |
| Pos. | Bezeichnung |
|---|---|
| (1) | Sonderanzeigen Anzeige Punktieren leuchtet, wenn der Setup-Parameter SPt auf eine Punktierzeit eingestellt wurde Anzeige Trigger leuchtet, wenn der Setup-Parameter tri auf off eingestellt wurde Anzeige Fernbedienung leuchtet, wenn eine Fernbedienung angeschlossen ist Anzeige Pulsen leuchtet, wenn bei den Schweißparametern eine Pulsfrequenz eingestellt wurde |
| (2) | Anzeige Schweißstrom zur Anzeige des Schweißstromes für die Parameter
Vor Schweißbeginn zeigt die linke Digitalanzeige den Sollwert. Für IS zeigt die rechte Digitalanzeige zusätzlich den %-Anteil vom Schweißstrom I1. Nach Schweißbeginn zeigt die linke Digitalanzeige den aktuellen Ist-Wert des Schweißstromes. Der jeweilige Parameter im Schweißprozess wird in der Übersicht Schweißparameter (11) mittels leuchtendem Segment visualisiert |
| (3) | linke Digitalanzeige |
| (4) | Sonderanzeigen Anzeige einphasige Spannungsversorgung leuchtet bei einphasiger Spannungsversorgung des Schweißgeräts Anzeige Elektrode überlastet leuchtet bei einer Überbelastung der Wolframelektrode Weitere Informationen zur Anzeige Elektrode überlastet befinden sich im Kapitel Schweißbetrieb, Abschnitt WIG-Schweißen Anzeige HOLD bei jedem Schweißende werden die aktuellen Ist-Werte von Schweißstrom und Schweißspannung gespeichert - die Hold-Anzeige leuchtet. Die Hold-Anzeige bezieht sich auf den zuletzt erreichten Hauptstrom I1. Bei jeder weiteren Interaktion mit dem Schweißgerät erlischt die Hold Anzeige. WICHTIG! Keine Hold-Werte werden ausgegeben, wenn die Hauptstrom-Phase nie erreicht wurde. Anzeige VRD leuchtet, wenn die Sicherheitsfunktion VRD aktiv ist |
| (5) | rechte Digitalanzeige |
| (6) | Anzeige Schweißspannung leuchtet bei ausgewähltem Parameter I1 Während dem Schweißen wird an der rechten Digitalanzeige der aktuelle Ist-Wert der Schweißspannung angezeigt. Vor dem Schweißen zeigt die rechte Digitalanzeige bei angewählten Betriebsarten für das WIG-Schweißen den aktuellen Wert der Leerlaufspannung, wenn der Setup-Parameter tri auf off eingestellt ist oder bei angewählter Betriebsart Stabelektroden-Schweißen (nach einer Verzögerung von 3 Sekunden; 93 V ist ungefähr der Mittelwert der gepulsten Leerlauf-Spannung). |
| (7) | Einheitenanzeigen Anzeige SF leuchtet, wenn eine Sonderfunktion aktiviert ist Anzeige Hz leuchtet, wenn der Schweißparameter Pulsfrequenz ausgewählt wurde Anzeige s leuchtet, wenn die Parameter tup und tdown sowie folgende Setup-Parameter angewählt wurden: tAC Anzeige % leuchtet, wenn die Parameter IS und HCU angewählt wurden Anzeige mm leuchtet, wenn der Setup-Parameter ELd eingestellt wird |
| (8) | Einstellrad mit Dreh-/Drück-Funktion Zum Auswählen von Elementen, zum Einstellen von Werten und zum Scrollen in Listen |
| (9) | Taste Schweißverfahren zur Anwahl der Betriebsart Stabelektroden-Schweißen CEL-Schweißen WIG-Schweißen Bei ausgewählter Betriebsart leuchtet die jeweilige LED. |
| (10) | EasyJob-Tasten zum Speichern und Abrufen von EasyJobs Details siehe ab Seite (→). |
| (11) | Übersicht Schweißparameter Die Übersicht Schweißparameter enthält die wichtigsten Schweißparameter für den Schweißbetrieb. Die Reihenfolge der Schweißparameter ist durch eine Wäscheleinen-Struktur vorgegeben. Die Navigation innerhalb der Übersicht Schweißparameter erfolgt durch Drehen des Einstellrades. Die Übersicht Schweißparameter enthält folgende Schweißparameter: Startstrom Is für das Stabelektroden-Schweißen Hauptstrom (Schweißstrom) I1
Dynamik *) Zur Beeinflussung der Kurzschluss-Dynamik im Moment des Tropfenüberganges. 0 - 100 Werkseinstellung: 20 Pulsfrequenz Pulsfrequenz für das Elektroden- und WIG-Pulsen |
| (12) | Taste Favorit zum Speichern und Abrufen von bevorzugten Einstellungen Details siehe ab Seite (→). |
Um versehentliche Einstellungsänderungen am Bedienpanel zu verhindern, ist eine Tastensperre anwählbar. Solange die Tastensperre aktiv ist
Tastensperre aktivieren:
Die Tastensperre ist aktiviert, das Schweißgerät ist abgesperrt.
Tastensperre deaktivieren:
Die Tastensperre ist deaktiviert.
| (1) | Bedienpanel |
| (2) | (-) Strombuchse mit Bajonettverschluss |
| (3) | Anschluss TMC (TIG Multi Connector) zum Anschluss einer Fernbedienung Nach dem Anschließen einer Fernbedienung an das Schweißgerät
|
| (4) | (+) Strombuchse mit Bajonettverschluss |
| (5) | Zugentlastung für Netzkabelanschluss bei XT-Geräten: Netzkabel zum Anstecken (siehe „Netzkabel am Schweißgerät anschließen“ auf Seite (→)) |
| (6) | Netzschalter |
| (7) | Luftfilter |
Gefahr durch Fehlbedienung und fehlerhaft durchgeführte Arbeiten.
Schwere Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Alle in diesem Dokument beschriebenen Arbeiten und Funktionen dürfen nur von technisch geschultem Fachpersonal ausgeführt werden.
Dieses Dokument vollständig lesen und verstehen.
Sämtliche Sicherheitsvorschriften und Benutzerdokumentationen dieses Gerätes und aller Systemkomponenten lesen und verstehen.
Gefahr durch Fehlbedienung und fehlerhaft durchgeführte Arbeiten.
Schwere Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
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Gefahr durch herabfallende oder umstürzende Geräte.
Schwere Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Das Gerät auf ebenem, festem Untergrund standsicher aufstellen.
Nach der Montage sämtliche Schraubverbindungen auf festen Sitz überprüfen.
Kühlluft
Das Gerät muss so aufgestellt werden, dass die Kühlluft ungehindert durch die Luftschlitze an der Vorder- und Rückseite strömen kann.
Staub
Darauf achten, dass anfallender metallischer Staub nicht vom Lüfter in das Gerät gesaugt wird. Zum Beispiel bei Schleifarbeiten.
Betrieb im Freien
Das Gerät kann gemäß Schutzart IP23 im Freien aufgestellt und betrieben werden. Unmittelbare Nässeeinwirkung (z.B. durch Regen) vermeiden.
Das Schweißgerät ist generatortauglich.
Für die Dimensionierung der notwendigen Generatorleistung ist die maximale Scheinleistung S1max des Schweißgeräts erforderlich.
Die maximale Scheinleistung S1max des Schweißgeräts errechnet sich wie folgt:
3-phasige Geräte: S1max = I1max x U1 x √3
1-phasige Geräte: S1max = I1max x U1
I1max und U1 gemäß Geräte-Leistungsschild oder technische Daten
Die notwendige Generator-Scheinleistung SGEN errechnet sich mit folgender Faustformel:
SGEN = S1max x 1,35
Wenn nicht mit voller Leistung geschweißt wird, kann ein kleinerer Generator verwendet werden.
WICHTIG! Die Generator-Scheinleistung SGEN darf nicht kleiner sein, als die maximale Scheinleistung S1max des Schweißgeräts!
Beim Betrieb von 1-phasigen Geräten an 3-phasigen Generatoren beachten, dass die angegebene Generator-Scheinleistung oft nur als Gesamtes über alle drei Phasen des Generators zur Verfügung stehen kann. Gegebenenfalls weitere Informationen zur Einzelphasen-Leistung des Generators beim Generatorhersteller einholen.
Die abgegebene Spannung des Generators darf den Bereich der Netzspannungs-Toleranz keinesfalls unter- oder überschreiten.
Die Angabe der Netzspannungs-Toleranz erfolgt im Abschnitt „Technische Daten“.
Gefahr durch Fehlbedienung und fehlerhaft durchgeführte Arbeiten.
Schwere Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Alle in diesem Dokument beschriebenen Arbeiten und Funktionen dürfen nur von technisch geschultem Fachpersonal ausgeführt werden.
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Gefahr durch Fehlbedienung und fehlerhaft durchgeführte Arbeiten.
Schwere Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Alle in diesem Dokument beschriebenen Arbeiten und Funktionen dürfen nur von technisch geschultem Fachpersonal ausgeführt werden.
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Gefahr durch einen elektrischen Schlag auf Grund eines unzureichenden Netzanschlusses.
Schwere Personenschäden und Tod können die Folge sein.
Das Gerät nur an ein Stromnetz mit Schutzleiter anschließen.
Das Gerät nur über ein Stecksystem mit Schutzleiter-Kontakt an das Stromnetz anschließen.
Für den Betrieb des Gerätes an einem Netz ohne Schutzleiter und an einer Steckdose ohne Schutzleiter-Kontakt alle nationalen Bestimmungen zur Schutztrennung einhalten.
Gefahr durch nicht ausreichend dimensionierte Elektroinstallation.
Sachschäden können die Folge sein.
Die Netzzuleitung sowie deren Absicherung entsprechend der vorhandenen Stromversorgung auslegen.
Es gelten die Technischen Daten auf dem Leistungsschild.
Geräte mit hoher Leistung können auf Grund ihrer Stromaufnahme die Energiequalität des Netzes beeinflussen.
Vor dem Netzanschluss des Geräts mit dem Energieversorgungs-Unternehmen abklären, ob das Gerät angeschlossen werden darf.
Die für einen Netzanschluss ausschlaggebende maximal zulässige Netzimpedanz ist bei den technischen Daten angeführt.
WICHTIG! Auf eine sichere Erdung des Netzanschlusses achten!
Auf Grund von lokalen Bestimmungen und nationalen Richtlinien kann beim Anschluss eines Gerätes an das öffentliche Stromnetz einen Fehlerstrom-Schutzschalter erforderlich sein. Der für das Gerät empfohlene Fehlerstrom-Schutzschalter Typ ist in den technischen Daten angeführt.
Bei /nc- und /XT-Schweißgeräten ist bei Auslieferung kein Netzkabel angeschlossen.
Vor der Inbetriebnahme muss ein der Anschluss-Spannung entsprechendes Netzkabel mit einem Mindestquerschnitt gemäß folgender Tabelle montiert werden.
Schweißgerät | Netzkabel |
|---|---|
Ignis 250 nc | 4G2,5 |
Ignis 250 XT/nc |
|
Ignis 250 /600V/nc | 4x AWG12 (4G2,5) |
Werden Schweißgeräte ohne montiertes Netzkabel ausgeliefert, muss vor Inbetriebnahme ein der Anschluss-Spannung entsprechendes Netzkabel am Schweißgerät angeschlossen werden.
WICHTIG! Der Schutzleiter sollte ca. 20 - 25 mm (0.8 - 1 in.) länger sein als die Phasenleiter.
Werden Schweißgeräte ohne montiertes Netzkabel ausgeliefert, muss vor Inbetriebnahme ein der Anschluss-Spannung entsprechendes Netzkabel am Schweißgerät angeschlossen werden.
WICHTIG! Der Schutzleiter sollte ca. 20 - 25 mm (0.8 - 1 in.) länger sein als die Phasenleiter.
Gefahr durch Fehlbedienung oder Missbrauch.
Schwere Personenschäden - auch für Dritte, Sachschäden sowie beeinträchtigte Schweißergebnisse können die Folge sein.
Alle Personen, die mit der Inbetriebnahme, Bedienung, Wartung und Instandhaltung des Gerätes zu tun haben, müssen entsprechend qualifiziert sein und Kenntnisse vom Schweißen haben.
Diese Bedienungsanleitung vollständig lesen und genau befolgen.
Die Bedienungsanleitung ständig am Einsatzort des Gerätes aufbewahren.
Allgemein gültige und regionale Regeln zu Unfallverhütung und Umweltschutz beachten.
Gefahr durch Fehlbedienung oder Missbrauch.
Schwere Personenschäden - auch für Dritte, Sachschäden sowie beeinträchtigte Schweißergebnisse können die Folge sein.
Alle Personen, die mit der Inbetriebnahme, Bedienung, Wartung und Instandhaltung des Gerätes zu tun haben, müssen entsprechend qualifiziert sein und Kenntnisse vom Schweißen haben.
Diese Bedienungsanleitung vollständig lesen und genau befolgen.
Die Bedienungsanleitung ständig am Einsatzort des Gerätes aufbewahren.
Allgemein gültige und regionale Regeln zu Unfallverhütung und Umweltschutz beachten.
Gefahr durch elektrischen Schlag.
Schwere Personenschäden und Tod können die Folge sein.
Spannungsführende Teile innerhalb und außerhalb des Gerätes nicht berühren.
Eine gegenüber dem Erd- oder Massepotential ausreichend isolierende, trockene Unterlage oder Abdeckung verwenden.
Die Unterlage oder Abdeckung muss den gesamten Bereich zwischen Körper und Erd- oder Massepotential vollständig abdecken.
Nur unbeschädigte, isolierte und ausreichend dimensionierte Kabel und Leitungen verwenden.
Kabel oder Leitungen weder um den Körper noch um Körperteile schlingen.
Schweißdraht, Wolframelektrode oder die Stabelektrode niemals bei eingeschaltetem Schweißgerät berühren.
Das Werkstück erden.
Nicht verwendete Geräte ausschalten.
Vor Arbeiten am Gerät das Gerät abschalten, Netzstecker ziehen und ein deutlich lesbares und verständliches Warnschild gegen Anstecken des Netzsteckers und Wiedereinschalten anbringen.
Nach dem Öffnen des Gerätes sicherstellen, dass alle Komponenten des Gerätes stromlos sind - speziell Bauteile, die elektrische Ladungen speichern.
Gefahr durch elektromagnetische Felder.
Gesundheitsschäden und Auswirkungen auf die Gesundheit benachbarter Personen, z.B. Träger von Herzschrittmachern und Hörhilfen, können die Folge sein.
Abstände zwischen Schweißkabeln und Kopf/Rumpf des Schweißers so groß wie möglich halten.
Schweißkabel und Schlauchpakete nicht über der Schulter tragen und nicht um den Körper und Körperteile wickeln.
Träger von Herzschrittmachern müssen sich von ihrem Arzt beraten lassen, bevor sie sich in unmittelbarer Nähe des Gerätes und des Schweißprozesses aufhalten.
Gefahr durch vagabundierende Schweißströme.
Überhitzung von Bauteilen, Feuer, Zerstörung von Schutzleitern sowie Beschädigung des Gerätes und anderer elektrischer Einrichtungen können die Folge sein.
Für eine feste Verbindung der Werkstück-Klemme mit dem Werkstück sorgen.
Werkstück-Klemme möglichst nahe an der zu schweißenden Stelle befestigen.
Das Gerät mit ausreichender Isolierung gegenüber elektrisch leitfähiger Umgebung aufstellen, z. B. Isolierung gegenüber leitfähigem Boden oder Isolierung zu leitfähigen Gestellen.
Bei Verwendung von Stromverteilern, Doppelkopf-Aufnahmen, etc. für eine ausreichend isolierende Lagerung des nicht verwendeten Schweißbrenners / Elektrodenhalters sorgen.
Die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) beschreibt die ungewollte wechselseitige Beeinflussung elektrischer/elektronischer Geräte.
Die EMV Geräte-Klassifizierung ist am Leistungsschild des Geräts oder bei den technischen Daten angeführt.
Trotz Einhaltung der genormten Emissions-Grenzwerte können sich elektrische Geräte in besonderen Fällen im vorgesehenen Anwendungsgebiet gegenseitig beeinflussen.
Mögliche Einrichtungen, welche durch das Gerät beeinflusst werden könnten:Gefahr durch elektromagnetische Emissionen.
Betriebsstörungen und Fehlfunktionen sowie daraus resultierende Schäden können die Folge sein.
Geeignete Netzfilter verwenden.
Schweißleitungen so kurz wie möglich halten, eng zusammen verlaufen lassen und weit entfernt von anderen Leitungen verlegen.
Potentialausgleich durchführen
Das Werkstück erden, z.B. über geeignete Kondensatoren.
Die gesamte Schweißanlage abschirmen.
Andere Einrichtungen in der Umgebung abschirmen.
Gefahr durch Funkenflug.
Brände und Explosionen können die Folge sein.
Niemals in der Nähe brennbarer Materialien schweißen.
Brennbare Materialien mindestens 11 Meter (36 ft. 1.07 in.) vom Lichtbogen entfernen oder mit einer geprüften Abdeckung zudecken.
Geeigneten, geprüften Feuerlöscher bereithalten.
Entsprechende Maßnahmen ergreifen, dass Funken und heiße Metallteile nicht durch kleine Ritzen und Öffnungen in umliegende Bereiche gelangen.
In feuer- und explosionsgefährdeten Bereichen, an geschlossenen Tanks, Fässern oder Rohren nur schweißen, wenn diese gemäß den entsprechenden nationalen und internationalen Normen vorbereitet sind.
Nicht an Behältern schweißen, in denen Gase, Treibstoffe, Mineralöle und dgl. gelagert sind oder waren.
Entzündliche Dämpfe vom Strahlungsbereich des Lichtbogens fernhalten (z.B. Lösungsmittel-Dämpfe).
Gefahr durch Funkenflug und umherfliegende heiße Metallteile.
Verletzungen und Personenschäden können die Folge sein.
Beim Umgang mit dem Gerät geeignete Schutzkleidung verwenden.
Die Schutzkleidung muss schwer entflammbar, isolierend und trocken, den ganzen Körper bedeckend und unbeschädigt sein, die Hose muss stulpenlos sein.
Festes, auch bei Nässe isolierendes Schuhwerk tragen.
Geeignete, elektrisch isolierende und vor Hitze schützende Handschuhe tragen.
Schutzhelm tragen.
Gefahr durch augen- und hautschädigende Lichtbogen-Strahlung, UV-Strahlen, Hitze und Funkenflug
Verletzungen und Personenschäden können die Folge sein.
Schutzschild mit vorschriftsgemäßem Filtereinsatz verwenden.
Hinter dem Schutzschild eine vorschriftsgemäße Schutzbrille mit Seitenschutz tragen.
Gefahr durch erhöhte Lärmbelastung.
Gehörschäden können die Folge sein.
Beim Schweißen Gehörschutz verwenden.
Das Gerät erzeugt einen maximalen Schallleistungspegel <80dB(A) (ref. 1pW) bei Leerlauf sowie in der Kühlungsphase nach Betrieb entsprechend dem maximal zulässigem Arbeitspunkt bei Normlast gemäß EN 60974-1.
Ein arbeitsplatzbezogener Emissionswert kann beim Schweißen nicht angegeben werden, da dieser verfahrens- und umgebungsbedingt ist. Er ist abhängig von den verschiedensten Parametern wie beispielsweise Schweißverfahren, der angewählten Stromart, dem Leistungsbereich, der Art des Schweißgutes, dem Resonanzverhalten des Werkstückes, der Arbeitsplatzumgebung und weitere.
Gefahr durch Schweißbetrieb (Blendgefahr, Funkenflug, gesundheitsschädlicher Schweißrauch, Lärm, ...)
Personenschäden können die Folge sein.
Unbeteiligte Personen während des Betriebes von den Geräten und dem Schweißprozess fernhalten.
Personen in der Nähe über alle Gefahren des Schweißbetriebs unterrichten.
Geeignete Schutzmittel zur Verfügung stellen.
Geeignete Schutzwände und -Vorhänge aufbauen.
Gefahr durch gesundheitsschädliche Gase und Dämpfe.
Beim Schweißen entstehender Rauch enthält Substanzen, welche gemäß Monograph 118 der International Agency for Research on Cancer Krebs auslösen.
Punktuelle Absaugung und Raumabsaugung verwenden.
Falls möglich, Schweißbrenner mit integrierter Absaugvorrichtung verwenden.
Gesicht von entstehendem Schweißrauch und Gasen fernhalten.
Entstehenden Rauch sowie schädliche Gase nicht einatmen.
Für ausreichend Frischluft-Zufuhr sorgen.
Eine Durchlüftungsrate von mindestens 20 m³/h (11.77 cfm) muss zu jeder Zeit gegeben sein.
Bei nicht ausreichender Belüftung einen Schweißhelm mit Luftzufuhr verwenden.
Gefahr durch fehlende, defekte oder umgangene Sicherheitsvorrichtungen.
Schwere Personenschäden - auch für Dritte, Sachschäden sowie beeinträchtigte Schweißergebnisse können die Folge sein.
Das Gerät nur betreiben, wenn alle Sicherheitsvorrichtungen voll funktionstüchtig sind.
Nicht voll funktionstüchtige Sicherheitsvorrichtungen vor dem Einschalten des Gerätes durch eine qualifizierte Fachkraft instandsetzen lassen.
Sicherheitsvorrichtungen niemals umgehen oder außer Betrieb setzen.
Vor Einschalten des Gerätes sicherstellen, dass niemand gefährdet werden kann.
Gefahr durch fehlende oder geöffnete Abdeckungen.
Personenschäden können die Folge sein.
Vor Betrieb sicherstellen, dass alle Abdeckungen und Seitenteile vorhanden und ordnungsgemäß montiert sind.
Während des Betriebes sicherstellen, dass alle Abdeckungen und Seitenteile geschlossen sind.
Abdeckungen und Seitenteile nur für die Dauer von Bestückungs- und Wartungstätigkeiten öffnen.
Gefahr durch unter Druck stehende Schutzgas-Flaschen.
Schwere Personen- und Sachschäden infolge von Explosionen können die Folge sein.
Unter Druck stehende Schutzgas-Flaschen vor großer Hitze, mechanischen Schlägen, Schlacke, offenen Flammen, Funken und Lichtbögen schützen.
An unter Druck stehenden Schutzgas-Flaschen nicht schweißen.
Schutzgas-Flaschen von Schweiß- oder anderen Stromkreisen fernhalten.
Schweißbrenner nicht auf eine Schutzgas-Flasche hängen.
Bei nicht angeschlossener Schutzgas-Flasche die Schutzkappe am Ventil der Schutzgas-Flasche belassen.
Schutzgas-Flaschen senkrecht montieren und gemäß Anleitung gegen Umfallen sichern.
Herstellerangaben sowie nationale und internationale Bestimmungen für Schutzgas-Flaschen und Zubehörteile beachten und befolgen.
Vor jedem Krantransport eines Schweißsystems mit Fahrwagen die Schutzgas-Flasche entfernen.
Sicherheits- und Wartungshinweise der Schutzgas-Flasche oder einer zentralen Gasversorgung beachten.
Gefahr durch unbemerkten Austritt von Schutzgas.
Schutzgas ist farb- und geruchlos und kann bei Austritt den Sauerstoff in der Umgebungsluft verdrängen.
Schwere Personenschäden und Tod durch Ersticken könne die Folge sein.
Für ausreichend Frischluft-Zufuhr sorgen.
Eine Durchlüftungsrate von mindestens 20 m³ / Stunde muss zu jeder Zeit gegeben sein.
Das Ventil der Schutzgas-Flasche oder einer zentralen Gasversorgung schließen, wenn nicht geschweißt wird.
Das Gesicht vom Auslass wegdrehen, wenn ein Ventil einer Schutzgas-Flasche geöffnet wird.
Schutzgas-Flasche oder die zentrale Gasversorgung vor jeder Inbetriebnahme auf unkontrollierten Gasaustritt überprüfen.
Bei Verwendung eines Adapters das geräteseitige Gewinde des Schutzgas-Anschlusses vor der Montage mittels geeignetem Teflon-Band abdichten.
Gefahr durch verunreinigtes Schutzgas.
Sachschäden und beeinträchtige Schweißergebisse können die Folge sein.
Die Qualität des Schutzgases muss folgende Vorgaben erfüllen:
Feststoff-Partikelgröße < 40 μm
Druck-Taupunkt < -20 °C
max. Ölgehalt < 25 mg/m³
Gefahr durch heiße Komponenten, Teile und Flüssigkeiten.
Verbrennungen und Personenschäden können die Folge sein.
Werkstück während und nach dem Schweißen nicht berühren.
Heiße Komponenten, heiße Teile und heiße Flüssigkeiten vor dem Berühren abkühlen lassen (z.B. Schweißbrenner).
Ein vorhandenes Kühlgerät vor dem Abstecken von Kühlmittel-Schläuchen abschalten.
Gefahr durch von abkühlenden Werkstücken abspringende Schlacke.
Verbrennungen und Personenschäden können die Folge sein.
Auch bei Nacharbeiten von Werkstücken Schutzausrüstung tragen und für ausreichenden Schutz anderer Personen sorgen.
Gefahr durch spannungsführende Stabelektrode bei eingeschaltetem Schweißgerät.
Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Darauf achten, dass die Stabelektrode keine Personen oder elektrisch leitenden oder geerdeten Teile berührt (z.B. Gehäuse, etc.)
Gefahr durch spannungsführende Stabelektrode bei eingeschaltetem Schweißgerät.
Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Darauf achten, dass die Stabelektrode keine Personen oder elektrisch leitenden oder geerdeten Teile berührt (z.B. Gehäuse, etc.)
Der Schweißstrom wird zu Beginn des Schweißvorganges je nach Einstellung reduziert oder erhöht.
Die Veränderung wird in Prozent vom eingestellten Schweißstrom angegeben.
IS > 100 % ... Hotstart
IS < 100 % ... Softstart
Einstellbereich: 1 - 200 %
Die Dauer des Startstromes kann im Setup-Menü über den Parameter Startstrom-Dauer (Hti) verändert werden.
Startstrom Is einstellen:
Beispiele (eingestellter Schweißstrom = 100 A) | |
|---|---|
100 % | = 100 A Startstrom = Funktion deaktiviert |
80 % | = 80 A Startstrom = Softstart |
135 % | = 135 A Startstrom = Hotstart |
200 % | = 200 A Startstrom = Hotstart |
Ist Stabelektroden-Schweißen mit pulsierendem Schweißstrom. Es wird beim Schweißen von Stahlrohren in Zwangslage oder beim Schweißen dünner Bleche verwendet.
Bei diesen Anwendungen ist der zu Beginn der Schweißung eingestellte Schweißstrom nicht immer für den gesamten Schweißvorgang von Vorteil:Das Schweißgerät regelt die Parameter Duty cycle dcY und Grundstrom I-G entsprechend des eingestellten Schweißstromes und der eingestellten Pulsfrequenz.
Die Pulsfrequenz wird am Bedienpanel bei den Schweißparametern eingestellt.
Einstellbereich: 0,2 - 990 Hz
Verlauf des Schweißstromes
Elektroden-Pulsen einstellen:
Bei angewähltem Verfahren WIG-Schweißen, keine reine Wolfram-Elektrode (Kennfarbe: Grün) verwenden.
Bei angewähltem Verfahren WIG-Schweißen, keine reine Wolfram-Elektrode (Kennfarbe: Grün) verwenden.
Gefahr durch umfallende Gasflaschen.
Schwere Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Gasflaschen auf ebenem und festem Untergrund standsicher aufstellen. Gasflaschen gegen Umfallen sichern.
Die Sicherheitsvorschriften des Gasflaschen-Herstellers beachten.
Gefahr durch elektrischen Schlag. Sobald das Schweißgerät eingeschaltet ist, ist die Elektrode im Schweißbrenner spannungsführend.
Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Sicherstellen, dass die Elektrode keine Personen oder elektrisch leitenden oder geerdeten Teile berührt (beispielsweise Gehäuse, ...).
Für die Aktivierung und Einstellung der Funktion TIG Comfort Stop siehe Beschreibung Parameter für das WIG-Schweißen ab Seite (→).
Funktionsweise und Anwendung des TIG Comfort Stop:
| (1) | Gasvorströmung |
| (2) | Gasnachströmung |
DownSlope:
Die DownSlope-Zeit tdown beträgt 0,5 Sekunden und kann nicht verstellt werden.
Gasnachströmung:
Die Gasnachströmung ist manuell durchzuführen.
Ist WIG-Schweißen mit pulsierendem Schweißstrom. Es wird beim Schweißen von Stahlrohren in Zwangslage oder beim Schweißen dünner Bleche verwendet.
Bei diesen Anwendungen ist der zu Beginn der Schweißung eingestellte Schweißstrom nicht immer für den gesamten Schweißvorgang von Vorteil:Das Schweißgerät regelt die Parameter Duty cycle dcY und Grundstrom I-G entsprechend des eingestellten Schweißstromes und der eingestellten Pulsfrequenz.
Die Pulsfrequenz wird am Bedienpanel bei den Schweißparametern eingestellt.
Einstellbereich: 0,2 - 990 Hz
Verlauf des Schweißstromes
WIG-Pulsen einstellen:
Für die Aktivierung und Einstellung der Heftfunktion siehe Beschreibung Parameter für das Stabelektroden-Schweißen ab Seite (→).
Verlauf des Schweißstromes
Das Schweißgerät regelt die Parameter Pulsfrequenz F-P, Pulsstrom I-P, Duty cycle dcY und Grundstrom I-G entsprechend des eingestellten Hauptstromes I1.
Der Pulsstrom beginntNach Ablauf der tAC-Zeit wird mit konstantem Schweißstrom weiter geschweißt, gegebenenfalls eingestellte Puls-Parameter stehen zur Verfügung.
Die EasyJob-Tasten erlauben das Speichern von bis zu 5 EasyJob-Arbeitspunkten. Jeder Arbeitspunkt entspricht den dafür getroffenen Einstellungen am Bedienpanel.
EasyJobs können für jedes Schweißverfahren abgespeichert werden.
WICHTIG! Es werden keine Setup-Parameter mitgespeichert.
Die EasyJob-Tasten erlauben das Speichern von bis zu 5 EasyJob-Arbeitspunkten. Jeder Arbeitspunkt entspricht den dafür getroffenen Einstellungen am Bedienpanel.
EasyJobs können für jedes Schweißverfahren abgespeichert werden.
WICHTIG! Es werden keine Setup-Parameter mitgespeichert.
Nach kurzer Zeit wechselt die linke Anzeige auf den ursprünglichen Wert.
Der EasyJob ist gespeichert und aktiv, die LED an der EasyJob-Taste leuchtet.
An den Digitalanzeigen werden die gespeicherten Einstellungen angezeigt.
Der EasyJob ist aktiv, die LED an der EasyJob-Taste leuchtet.
Mit der Favoriten-Funktion können Setup-Parameter direkt am Bedienpanel abgespeichert und abgerufen werden.
Der Setup-Parameter ist gespeichert und kann direkt am Bedienpanel durch kurzes Drücken der Taste Favorit abgerufen werden.
WICHTIG! Wird ein Setup-Parameter durch Drücken der Taste Favorit abgerufen, kann dessen Wert sofort durch Drehen des Einstellrades verändert werden.
Abschließend das Einstellrad drücken, um die Wertänderung zu übernehmen.
Ein unter der Taste Favorit abgespeicherter Parameter kann nicht gelöscht, sonder nur durch einen anderen Parameter überschrieben werden.
Mit der Favoriten-Funktion können Setup-Parameter direkt am Bedienpanel abgespeichert und abgerufen werden.
Der Setup-Parameter ist gespeichert und kann direkt am Bedienpanel durch kurzes Drücken der Taste Favorit abgerufen werden.
WICHTIG! Wird ein Setup-Parameter durch Drücken der Taste Favorit abgerufen, kann dessen Wert sofort durch Drehen des Einstellrades verändert werden.
Abschließend das Einstellrad drücken, um die Wertänderung zu übernehmen.
Ein unter der Taste Favorit abgespeicherter Parameter kann nicht gelöscht, sonder nur durch einen anderen Parameter überschrieben werden.
Startstrom-Dauer
für die Funktion SoftStart / HotStart
0,1 - 2,0 s
Werkseinstellung: 0,5 s
Anti-Stick
Bei aktivierter Funktion Anti-Stick wird im Falle eines Kurzschlusses (Festkleben der Elektrode) der Lichtbogen nach 1,5 Sekunden abgeschaltet
On / OFF
Werkseinstellung: ON (aktiviert)
Startrampe
Zum Aktivieren / Deaktivieren der Startrampe
On / OFF
Werkseinstellung: ON (aktiviert)
Abriss-Spannung
zur Einstellung eines Spannungswertes, bei dem der Schweißvorgang durch eingeringfügiges Anheben der Stabelektrode beendet werden kann.
25 - 90 V
Werkseinstellung: 45 V
Die Lichtbogen-Länge hängt von der Schweißspannung ab. Um den Schweißvorgang zu beenden ist üblicherweise ein deutliches Anheben der Stabelektrode erforderlich.
Der Parameter Abriss-Spannung erlaubt das Begrenzen der Schweißspannung auf einen Wert, der ein Beenden des Schweißvorganges bereits bei nur geringfügigem Anheben der Stabelektrode erlaubt.
WICHTIG! Kommt es während des Schweißens häufig zu einem unbeabsichtigten Beenden des Schweißvorganges, die Abriss-Spannung auf einen höheren Wert einstellen.
Werkseinstellungen
Schweißgerät auf seine Werkseinstellungen zurücksetzen
no / yES / ALL
| no | Rücksetzen abbrechen |
| yES | Parameter für das eingestellte Schweißverfahren auf Werkseinstellung zurücksetzen |
| ALL | Parameter für alle Schweißverfahren auf Werkseinstellung zurücksetzen |
Auswahl durch Drücken des Einstellrades bestätigen
Setup-Menü Ebene 2
Zum Einstellen allgemeiner Parameter
Details siehe Abschnitt Setup-Menü Ebene 2 ab Seite (→)
Comfort Stop Empfindlichkeit
OFF /0,6 - 3,5 V
Werkseinstellung: 1,5 V
Werkseinstellung: 35 V (für 2-Takt, 4-Takt und Fuß-Fernbedienungs-Betrieb)
Details siehe Abschnitt TIG Comfort Stop ab Seite (→)
Abriss-Spannung
zur Einstellung eines Spannungswertes, bei dem der Schweißvorgang durch ein geringfügiges Anheben des WIG-Schweißbrenners beendet werden kann.
10,0 - 45,0 V
Werkseinstellung: 35 V (für 2-Takt, 4-Takt und Fuß-Fernbedienungs-Betrieb)
Werkseinstellung: 25 V (für den Trigger = oFF Betrieb)
Heften
Heftfunktion - Zeitdauer des gepulsten Schweißstromes zu Beginn des Heftvorganges
off / 0,1 - 9,9 s / on
Werkseinstellung: off
on
der gepulste Schweißstrom bleibt bis zum Ende des Heftvorganges bestehen
0,1 - 9,9 s
Die eingestellte Zeit beginnt mit der Up-Slope Phase. Nach Ablauf der eingestellten Zeit wird mit konstantem Schweißstrom weitergeschweißt, die ggf. eingestellten Puls-Parameter stehen zur Verfügung.
off
Heftfunktion abgeschaltet
Am Bedienpanel leuchtet die Sonderanzeige SF, solange ein Wert eingestellt wurde.
Werkseinstellungen
Schweißgerät auf seine Werkseinstellungen zurücksetzen
no / yES / ALL
| no | Rücksetzen abbrechen |
| yES | Parameter für das eingestellte Schweißverfahren auf Werkseinstellung zurücksetzen |
| ALL | Parameter für alle Schweißverfahren auf Werkseinstellung zurücksetzen |
Auswahl durch Drücken des Einstellrades bestätigen
Setup-Menü Ebene 2
Zum Einstellen allgemeiner Parameter
Details siehe Abschnitt Parameter Setup-Menü Ebene 2 ab Seite (→)
Schweißdauer
Zum Anzeigen der Schweißdauer
(zeigt nur die Zeit, während der geschweißt wurde)
hh:mm:ss
Die vollständige Schweißdauer ist auf mehrere Displayanzeigen aufgeteilt und durch Drehen des Einstellrades abrufbar
Betriebsdauer
Zum Anzeigen der Betriebsdauer
(beginnt zu zählen, sobald das Gerät eingeschaltet wird)
hh:mm:ss
Die vollständige Betriebsdauer ist auf mehrere Displayanzeigen aufgeteilt und durch Drehen des Einstellrades abrufbar.
Sicherung
Zum Anzeigen / Einstellen der verwendeten Sicherung bei XT-Geräten
bei 230 V: 10, 13, 16 A / off
Werkseinstellung: off
Wird eine Sicherung am Schweißgerät eingestellt, begrenzt das Schweißgerät den vom Netz bezogenen Strom - dadurch wird ein sofortiges Auslösen des Leitungsschutzschalters verhindert.
Software-Version
Die vollständige Versionsnummer der aktuellen Firmware ist auf mehrere Displayanzeigen aufgeteilt und durch Drehen des Einstellrades abrufbar.
Automatische Abschaltung
OFF / 5 - 60 Min
Werkseinstellung: OFF
Wenn das Gerät für die eingestellte Dauer nicht verwendet oder bedient wird, wechselt es selbstständig in den Standby-Modus.
Durch Drücken einer Taste am Bedienpanel wird der Standby-Modus beendet - das Gerät ist wieder schweißbereit.
Schweißdauer
Zum Anzeigen der Schweißdauer
(zeigt nur die Zeit, während der geschweißt wurde)
hh:mm:ss
Die vollständige Schweißdauer ist auf mehrere Displayanzeigen aufgeteilt und durch Drehen des Einstellrades abrufbar
Betriebsdauer
Zum Anzeigen der Betriebsdauer
(beginnt zu zählen, sobald das Gerät eingeschaltet wird)
hh:mm:ss
Die vollständige Betriebsdauer ist auf mehrere Displayanzeigen aufgeteilt und durch Drehen des Einstellrades abrufbar.
Sicherung
Zum Anzeigen / Einstellen der verwendeten Sicherung bei XT-Geräten
bei 230 V: 10, 13, 16 A / off
Werkseinstellung: off
Wird eine Sicherung am Schweißgerät eingestellt, begrenzt das Schweißgerät den vom Netz bezogenen Strom - dadurch wird ein sofortiges Auslösen des Leitungsschutzschalters verhindert.
Software-Version
Die vollständige Versionsnummer der aktuellen Firmware ist auf mehrere Displayanzeigen aufgeteilt und durch Drehen des Einstellrades abrufbar.
Automatische Abschaltung
OFF / 5 - 60 Min
Werkseinstellung: OFF
Wenn das Gerät für die eingestellte Dauer nicht verwendet oder bedient wird, wechselt es selbstständig in den Standby-Modus.
Durch Drücken einer Taste am Bedienpanel wird der Standby-Modus beendet - das Gerät ist wieder schweißbereit.
Gefahr durch Fehlbedienung und fehlerhaft durchgeführte Arbeiten.
Schwere Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Alle in diesem Dokument beschriebenen Arbeiten und Funktionen dürfen nur von technisch geschultem Fachpersonal ausgeführt werden.
Dieses Dokument vollständig lesen und verstehen.
Sämtliche Sicherheitsvorschriften und Benutzerdokumentationen dieses Gerätes und aller Systemkomponenten lesen und verstehen.
Gefahr durch elektrischen Strom.
Schwere Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Vor Wartungs- oder Service-Arbeiten alle beteiligten Geräte und Komponenten ausschalten und vom Stromnetz trennen.
Alle beteiligten Geräte und Komponenten gegen Wiedereinschalten sichern.
Nach dem Öffnen des Gerätes mit Hilfe eines geeigneten Messgerätes sicherstellen, dass elektrisch geladene Bauteile (beispielsweise Kondensatoren) entladen sind.
Gefahr durch unzureichende Schutzleiter-Verbindungen.
Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Die Gehäuse-Schrauben stellen eine geeignete Schutzleiter-Verbindung für die Erdung des Gehäuses dar.
Die Gehäuse-Schrauben dürfen keinesfalls durch andere Schrauben ohne zuverlässige Schutzleiter-Verbindung ersetzt werden.
Gefahr durch Fehlbedienung und fehlerhaft durchgeführte Arbeiten.
Schwere Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Alle in diesem Dokument beschriebenen Arbeiten und Funktionen dürfen nur von technisch geschultem Fachpersonal ausgeführt werden.
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Gefahr durch elektrischen Strom.
Schwere Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Vor Wartungs- oder Service-Arbeiten alle beteiligten Geräte und Komponenten ausschalten und vom Stromnetz trennen.
Alle beteiligten Geräte und Komponenten gegen Wiedereinschalten sichern.
Nach dem Öffnen des Gerätes mit Hilfe eines geeigneten Messgerätes sicherstellen, dass elektrisch geladene Bauteile (beispielsweise Kondensatoren) entladen sind.
Gefahr durch unzureichende Schutzleiter-Verbindungen.
Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Die Gehäuse-Schrauben stellen eine geeignete Schutzleiter-Verbindung für die Erdung des Gehäuses dar.
Die Gehäuse-Schrauben dürfen keinesfalls durch andere Schrauben ohne zuverlässige Schutzleiter-Verbindung ersetzt werden.
Wird im Display Err und eine 2-stellige Fehlernummer angezeigt und die Anzeige Störung leuchtet, handelt es sich um einen internen Servicecode des Schweißgerätes, z. B.:
Err | 002
Notieren Sie alle angezeigten Fehlernummern sowie Seriennummer und Konfiguration des Schweißgerätes und verständigen Sie den Servicedienst mit einer detaillierten Fehlerbeschreibung.
| Ursache: | Fehler Leistungsteil |
| Behebung: | Servicedienst verständigen |
| Ursache: | Leerlaufspannung wird nicht erreicht: Elektrode liegt auf Werkstück auf / Hardware-Defekt |
| Behebung: | Elektroden-Halter vom Werkstück entfernen. Wird der Servicecode danach weiterhin angezeigt, Servicedienst verständigen |
| Ursache: | Systemstart fehlgeschlagen |
| Behebung: | Gerät aus- und einschalten. Bei mehrmaligem Auftreten, Servicedienst verständigen |
| Ursache: | Überspannung an der Strombuchse (> 113 VDC) |
| Behebung: | Servicedienst verständigen |
| Ursache: | Speicherfehler |
| Behebung: | Einstellrad drücken, um die Servicemeldung zu quittieren |
| ODER: | Gerät aus- und einschalten. Bei mehrmaligem Auftreten, Servicedienst verständigen |
| Ursache: | Speicherfehler / fehlerhaftes Firmware-Update |
| Behebung: | Firmware-Update durchführen. Bei mehrmaligem Auftreten, Servicedienst verständigen |
| Ursache: | Über- oder Untertemperatur |
| Behebung: | Gerät bei zulässigen Umgebungstemperaturen betreiben. Für nähere Infos zu den Umgebungsbedingungen siehe „Umgebungsbedingungen“ im Abschnitt „Sicherheitsvorschriften |
| Ursache: | nicht bestimmungsgemäße Verwendung des Geräts |
| Behebung: | Gerät nur bestimmungsgemäß verwenden |
| Ursache: | Eingestellter Schweißstrom zu hoch |
| Behebung: | Sicherstellen, dass das Schweißgerät mit der richtigen Netzspannung betrieben wird; sicherstellen, dass die richtige Sicherung eingestellt ist; niedrigeren Schweißstrom einstellen |
| Ursache: | Netzspannung zu hoch |
| Behebung: | Sofort Netzstecker ziehen; Sicherstellen, dass das Schweißgerät mit der richtigen Netzspannung betrieben wird |
| Ursache: | Netzspannung außerhalb Toleranz oder Netz zu wenig belastbar |
| Behebung: | Sicherstellen, dass das Schweißgerät mit der richtigen Netzspannung betrieben wird; sicherstellen, dass die richtige Sicherung eingestellt ist; |
| Ursache: | Kommunikationsfehler mit dem Display |
| Behebung: | Gerät aus- und einschalten / bei mehrmaligen Auftreten, Servicedienst verständigen |
| Ursache: | Betriebstemperatur zu hoch |
| Behebung: | Gerät abkühlen lassen (Gerät nicht ausschalten - Lüfter kühlt das Gerät) |
| Ursache: | Netzschalter defekt |
| Behebung: | Servicedienst verständigen |
| Ursache: | Schweißkabel-Verbindungen unterbrochen |
| Behebung: | Schweißkabel-Verbindungen ordnungsgemäß herstellen |
| Ursache: | schlechte - oder keine Masse |
| Behebung: | Verbindung zum Werkstück herstellen |
| Ursache: | Stromkabel im Schweißbrenner oder Elektrodenhalter unterbrochen |
| Behebung: | Schweißbrenner oder Elektrodenhalter tauschen |
| Ursache: | Einschaltdauer überschritten - Gerät überlastet - Lüfter läuft |
| Behebung: | Einschaltdauer einhalten |
| Ursache: | Thermo-Sicherheitsautomatik hat das Gerät abgeschaltet |
| Behebung: | Abkühlphase abwarten (Gerät nicht ausschalten - Lüfter kühlt das Gerät); Schweißgerät schaltet nach kurzer Zeit selbstständig wieder ein |
| Ursache: | Lüfter im Schweißgerät defekt |
| Behebung: | Servicedienst verständigen |
| Ursache: | Kühlluft-Zufuhr unzureichend |
| Behebung: | für ausreichende Luftzufuhr sorgen |
| Ursache: | Luftfilter verschmutzt |
| Behebung: | Luftfilter reinigen |
| Ursache: | Leistungsteil-Fehler |
| Behebung: | Gerät ausschalten und anschließend wieder einschalten Tritt der Fehler öfter auf - Servicedienst verständigen |
| Ursache: | falsches Verfahren angewählt |
| Behebung: | Verfahren "Stabelektroden-Schweißen" oder "Stabelektroden-Schweißen mit CEL-Elektrode" auswählen |
| Ursache: | zu niedriger Startstrom; Elektrode bleibt beim Zündvorgang kleben |
| Behebung: | Startstrom erhöhen |
| Ursache: | zu hoher Startstrom; Elektrode brennt beim Zündvorgang zu schnell ab oder spritzt stark |
| Behebung: | Startstrom verringern |
| Ursache: | Abriss-Spannung (Uco) zu niedrig eingestellt |
| Behebung: | Im Setup-Menü die Abriss-Spannung (Uco) erhöhen |
| Ursache: | zu hohe Brennspannung der Elektrode (z.B. Nut-Elektrode) |
| Behebung: | wenn möglich Alternativelektrode verwenden oder Schweißgerät mit höherer Schweißleistung einsetzen |
| Ursache: | Parameter Dynamik (Stabelektroden-Schweißen) auf zu niedrigen Wert eingestellt |
| Behebung: | Parameter Dynamik auf einen höheren Wert einstellen |
| Ursache: | falsche Polung der Elektrode |
| Behebung: | Elektrode umpolen (Angaben des Herstellers beachten) |
| Ursache: | schlechte Masseverbindung |
| Behebung: | Masseklemmen direkt am Werkstück befestigen |
| Ursache: | ungünstige Setup-Einstellung für das angewählte Verfahren |
| Behebung: | im Setup-Menü die Einstellung für das angewählte Verfahren optimieren |
| Ursache: | falsche Polung der Wolframelektrode |
| Behebung: | WIG-Schweißbrenner an der (-) Strombuchse anschließen |
| Ursache: | falsches Schutzgas, kein Schutzgas |
| Behebung: | Inertes Schutzgas (Argon) verwenden |
Gefahr durch Fehlbedienung und fehlerhaft durchgeführte Arbeiten.
Schwere Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
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Gefahr durch elektrischen Strom.
Schwere Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Vor Wartungs- oder Service-Arbeiten alle beteiligten Geräte und Komponenten ausschalten und vom Stromnetz trennen.
Alle beteiligten Geräte und Komponenten gegen Wiedereinschalten sichern.
Nach dem Öffnen des Gerätes mit Hilfe eines geeigneten Messgerätes sicherstellen, dass elektrisch geladene Bauteile (beispielsweise Kondensatoren) entladen sind.
Gefahr durch unzureichende Schutzleiter-Verbindungen.
Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Die Gehäuse-Schrauben stellen eine geeignete Schutzleiter-Verbindung für die Erdung des Gehäuses dar.
Die Gehäuse-Schrauben dürfen keinesfalls durch andere Schrauben ohne zuverlässige Schutzleiter-Verbindung ersetzt werden.
Gefahr durch Fehlbedienung und fehlerhaft durchgeführte Arbeiten.
Schwere Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Alle in diesem Dokument beschriebenen Arbeiten und Funktionen dürfen nur von technisch geschultem Fachpersonal ausgeführt werden.
Dieses Dokument vollständig lesen und verstehen.
Sämtliche Sicherheitsvorschriften und Benutzerdokumentationen dieses Gerätes und aller Systemkomponenten lesen und verstehen.
Gefahr durch elektrischen Strom.
Schwere Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Vor Wartungs- oder Service-Arbeiten alle beteiligten Geräte und Komponenten ausschalten und vom Stromnetz trennen.
Alle beteiligten Geräte und Komponenten gegen Wiedereinschalten sichern.
Nach dem Öffnen des Gerätes mit Hilfe eines geeigneten Messgerätes sicherstellen, dass elektrisch geladene Bauteile (beispielsweise Kondensatoren) entladen sind.
Gefahr durch unzureichende Schutzleiter-Verbindungen.
Personen- und Sachschäden können die Folge sein.
Die Gehäuse-Schrauben stellen eine geeignete Schutzleiter-Verbindung für die Erdung des Gehäuses dar.
Die Gehäuse-Schrauben dürfen keinesfalls durch andere Schrauben ohne zuverlässige Schutzleiter-Verbindung ersetzt werden.
Das Gerät benötigt unter normalen Betriebsbedingungen nur ein Minimum an Pflege und Wartung. Das Beachten einiger Punkte ist jedoch unerlässlich, um das Gerät über Jahre hinweg einsatzbereit zu halten.
Elektro- und Elektronik-Altgeräte müssen gemäß EU-Richtlinie und nationalem Recht getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Gebrauchte Geräte beim Händler oder über ein lokales, autorisiertes Sammel- und Entsorgungssystem zurückgeben. Eine fachgerechte Entsorgung des Altgeräts fördert eine nachhaltige Wiederverwertung von Ressourcen und verhindert negative Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt.
VerpackungsmaterialienDie Einschaltdauer (ED) ist der Zeitraum eines 10-Minuten-Zyklus, in dem das Gerät mit der angegebenen Leistung betrieben werden darf, ohne zu überhitzen.
Die am Leistungsschild angeführten Werte für die ED beziehen sich auf eine Umgebungstemperatur von 40°C.
Wenn die Umgebungstemperatur höher ist, muss die ED oder die Leistung entsprechend verringert werden.
Beispiel: Schweißen mit 150 A bei 60 % ED
Soll das Gerät ohne Unterbrechungen in Betrieb bleiben:
Die Einschaltdauer (ED) ist der Zeitraum eines 10-Minuten-Zyklus, in dem das Gerät mit der angegebenen Leistung betrieben werden darf, ohne zu überhitzen.
Die am Leistungsschild angeführten Werte für die ED beziehen sich auf eine Umgebungstemperatur von 40°C.
Wenn die Umgebungstemperatur höher ist, muss die ED oder die Leistung entsprechend verringert werden.
Beispiel: Schweißen mit 150 A bei 60 % ED
Soll das Gerät ohne Unterbrechungen in Betrieb bleiben:
Übersicht mit kritischen Rohstoffen:
Eine Übersicht, welche kritischen Rohstoffe in diesem Gerät enthalten sind, ist unter der nachfolgenden Internetadresse zu finden:
https://www.fronius.com/welding-technology/downloads
Find downloads: critical
Temperaturbereich der Umgebungsluft: | |
beim Betrieb | -10 °C bis + 40 °C / 14 °F bis 104 °F |
|
|
Relative Luftfeuchtigkeit der Umgebungsluft: | |
bei 40 °C / 104 °F | max. 50 % |
Netzspannung U1 | 3 x 400 V |
Max. Effektiv-Primärstrom (I1eff) | 10,3 A |
Max. Primärstrom (I1max) | 14,7 A |
Netzspannungs-Toleranz | - 10 % / +10 % |
Netzfrequenz | 50 / 60 Hz |
Netzabsicherung | 16 A träge |
Cos Phi | 0,99 |
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax | 127 mOhm |
Empfohlener Fehlerstrom-Schutzschalter | Typ B |
Schweißstrom-Bereich |
|
Stabelektrode | 10 - 250 A |
WIG | 10 - 300 A |
Schweißstrom bei 10 min / 40°C (104°F) |
|
Stabelektrode | 40 % ED 2) / 250 A |
| 60 % ED 2) / 220 A |
| 100 % ED 2) / 180 A |
WIG | 40 % ED 2) / 300 A |
| 60 % ED 2) / 260 A |
| 100 % ED 2) / 210 A |
Leerlauf-Spannung (gepulst) |
|
Stabelektrode | 101 V |
WIG | 39 V |
Arbeitsspannung |
|
Stabelektrode | 20,4 - 30,0 V |
WIG | 10,3 - 22,0 V |
Schutzart | IP 23 |
EMV Emissionsklasse | A 3) |
Abmessungen l x b x h | 488 x 210 x 369 mm |
Gewicht | 18,00 kg |
Geräusch-Emission (LWA) | < 80 dB(A) |
Leistungsaufnahme im Leerlaufzustand bei 400 V | 15 W |
Energieeffizienz des Schweißgeräts | 88 % |
| 1) | Schnittstelle zum öffentlichen Stromnetz mit 230 / 400 V und 50 Hz |
| 2) | ED = Einschaltdauer |
| 3) | Ein Gerät der Emissionsklasse A ist nicht für die Verwendung in Wohngebieten vorgesehen, in denen die elektrische Versorgung über ein öffentliches Niederspannungsnetz erfolgt. Die elektromagnetische Verträglichkeit kann durch leitungsgeführte oder abgestrahlte Funkfrequenzen beeinflusst werden. |
Netzspannung (U1) | 3 x 200/230/400/460/575 V |
Max. Effektiv-Primärstrom (I1eff) |
|
3 x 200 V | 16,5 A |
3 x 230 V | 14,4 A |
3 x 400 V | 8,4 A |
3 x 460 V | 7,4 A |
3 x 575 V | 8,0 A |
1 x 230 V | 24,0 A |
Max. Primärstrom (I1max) |
|
3 x 200 V | 25,5 A |
3 x 230 V | 22,1 A |
3 x 400 V | 12,6 A |
3 x 460 V | 11,1 A |
3 x 575 V | 11,6 A |
1 x 230 V | 37,5 A |
Netzspannungs-Toleranz | - 10 % / +10 % |
Netzfrequenz | 50 / 60 Hz |
Netzabsicherung |
|
Cos Phi | 0,99 |
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax | 119 mOhm |
Empfohlener Fehlerstrom-Schutzschalter | Typ B |
Schweißstrom-Bereich |
|
Stabelektrode | 10 - 250 A |
WIG | 10 - 300 A |
Schweißstrom |
|
Stabelektrode | 40 % ED 2) / 250 A |
| 60 % ED 2) / 220 A |
| 100 % ED 2) / 180 A |
WIG | 40 % ED 2) / 300 A |
| 60 % ED 2) / 260 A |
| 100 % ED 2) / 230 A |
Leerlauf-Spannung (gepulst) |
|
Stabelektrode | 101 V |
WIG | 39 V |
Arbeitsspannung |
|
Stabelektrode | 20,4- 30,0 V |
WIG | 10,3 - 22,0 V |
Schutzart | IP 23 |
EMV Emissionsklasse | A 3) |
Abmessungen l x b x h | 488 x 210 x 369 mm |
Gewicht | 16,0 kg |
Geräusch-Emission (LWA) | < 80 dB(A) |
Leistungsaufnahme im Leerlaufzustand bei 400 V | 17,3 W |
Energieeffizienz des Schweißgeräts | 90 % |
| /XT | Extended (größerer Spannungsbereich, einphasig verwendbar, CEL-Schweißen) |
| /nc | Schweißgerät ohne Netzkabel |
| 1) | Schnittstelle zum öffentlichen Stromnetz mit 230 / 400 V und 50 Hz |
| 2) | ED = Einschaltdauer |
| 3) | Ein Gerät der Emissionsklasse A ist nicht für die Verwendung in Wohngebieten vorgesehen, in denen die elektrische Versorgung über ein öffentliches Niederspannungsnetz erfolgt. Die elektromagnetische Verträglichkeit kann durch leitungsgeführte oder abgestrahlte Funkfrequenzen beeinflusst werden. |
Netzspannung (U1) | 3 x 575 V |
Max. Effektiv-Primärstrom (I1eff) | 7,8 A |
Max. Primärstrom (I1max) | 11,3 A |
Netzspannungs-Toleranz | - 10 % / +10 % |
Netzfrequenz | 50 / 60 Hz |
Netzabsicherung | 16 A träge |
Cos Phi | 0,99 |
Empfohlener Fehlerstrom-Schutzschalter | Typ B |
Schweißstrom-Bereich |
|
Stabelektrode | 10 - 250 A |
WIG | 10 - 300 A |
Schweißstrom |
|
Stabelektrode | 40 % ED 1) / 250 A |
| 60 % ED 1) / 220 A |
| 100 % ED 1) / 180 A |
WIG | 40 % ED 1) / 300 A |
| 60 % ED 1) / 260 A |
| 100 % ED 1) / 210 A |
Leerlauf-Spannung (gepulst) |
|
Stabelektrode | 101 V |
WIG | 39 V |
Arbeitsspannung |
|
Stabelektrode | 20,4 - 30,0 V |
WIG | 10,3 - 22,0 V |
Schutzart | IP 23 |
EMV Emissionsklasse | A 2) |
Abmessungen l x b x h | 488 x 210 x 369 mm |
Gewicht | 16,0 kg |
Geräusch-Emission (LWA) | < 80 dB(A) |
|
|
| 1) | ED = Einschaltdauer |
| 2) | Ein Gerät der Emissionsklasse A ist nicht für die Verwendung in Wohngebieten vorgesehen, in denen die elektrische Versorgung über ein öffentliches Niederspannungsnetz erfolgt. Die elektromagnetische Verträglichkeit kann durch leitungsgeführte oder abgestrahlte Funkfrequenzen beeinflusst werden. |